Historie

Im Rahmen der Verwaltungsreform 21 wurden am 01.01.2006 das Straßenbauamt Bamberg und das Staatliche Hochbauamt Bamberg zum Staatlichen Bauamt Bamberg zusammengeführt. Gleichzeitig wurden das Straßenbauamt Kronach und die Dienststelle Coburg des Staatlichen Hochbauamtes Bamberg aufgelöst und der Zuständigkeitsbereich von Straßenbauverwaltung und Wasserwirtschaftsverwaltung dem bisherigen Zuständigkeitsbereich in der Hochbauverwaltung (Planungsregion Oberfranken West) angeglichen.

Staatliches Hochbauamt Bamberg
Mit der Königlichen Allerhöchsten Verordnung vom 23. Januar 1872 wurden zur Durchführung der staatlichen Baumaßnahmen des Hochbaus und zur Unterhaltung sowie für den Neubau der "Landbauten" des Königreichs 24 Landbauämter, darunter auch das Landbauamt Bamberg, gegründet.
Das Landbauamt Bamberg war bis zur Jahrhundertwende im ehemaligen Landgerichtsgefängnis in Bamberg untergebracht bevor 1905 das Bauämtergebäude in der Franz-Ludwig-Straße 21 bezogen wurde. 1985 erfolgte der Umzug in den heutigen Amtssitz Kasernstraße 4 (ehemaliges Dominikanerkloster).
Im Jahre 1920 wurde die Außenstelle Coburg des Landbauamtes Bamberg errichtet.
Bis zum Jahr 1972 hatte das Landbauamt den Bereich der Stadtkreise Bamberg, Forchheim und der Landkreise Bamberg, Ebermannstadt, Forchheim, Höchstadt/Aisch, Lichtenfels und Staffelstein baulich zu betreuen.
Mit dem Zeitpunkt der Errichtung der Außenstelle Coburg kamen die Stadtkreise Coburg, Neustadt b. Coburg und der Landkreis Coburg hinzu.
Im Jahre 1997 fand im Bereich Hochbau bereits eine Verwaltungsreform statt, bei der die Finanzbauämter in Bayern aufgelöst wurden. Das Landbauamt Bamberg
übernahm die Aufgaben des Finanzbauamtes Bayreuth aus dem Bereich der Region Oberfranken/West. Damit entstand zum 01.01.1997 das Staatliche Hochbauamt.

Straßenbauamt Bamberg
Das Königliche Straßen- und Flussbauamt Bamberg wurde 1872 zusammen mit 23 weiteren Straßen- und Flussbauämtern in Bayern gegründet. Der erste Dienstsitz befand sich im Stadtgebiet Sand. 1905 erfolgte dann der Umzug in das an der Vereinigung der Franz-Ludwig-Straße und des Heinrichdamms neu erbaute Dienstgebäude neben dem Justizgebäude.
Im Jahr 1954 wurde das Amt in Straßen- und Wasserbauamt umbenannt und 1972 erfolgte im Rahmen der Neugliederung die Trennung in das Straßenbauamt Bamberg und das Wasserwirtschaftsamt Bamberg.

Straßenbauamt Kronach
Das Königliche Straßen- und Flussbauamt Kronach nahm am 1. Dezember 1912 aufgrund eines Erlasses von Prinzregent Luitpold seine Arbeit auf. Der Amtsbereich wurde aus Abtretungen der beiden Ämter Bamberg und Bayreuth gebildet und umfasste die Bezirksämter Kronach, Kulmbach, Lichtenfels, Stadtsteinach und Teuschnitz. Maßgeblich für die Standortwahl Kronach war der Schwerpunkt des Flussausbaues von Haßlach, Kronach, Rodach und Main, um die jährlich auftretenden Hochwässer zu bannen und auch um den sehr wichtigen Erwerbszweig der Holzwirtschaft und Flößerei zu stärken. Das erste Dienstgebäude des Straßen- und Flussbauamtes Kronach befand sich am Pfählanger. Zwischen 1926 und 1992 war das Bauamt im Dienstgebäude am Kaulanger untergebracht. Das neu gebaute Ämtergebäude in der Kulmbacher Straße für das Straßenbauamt Kronach und die Dienststelle des Wasserwirtschaftsamtes Hof konnte im November 1992 bezogen werden. Die Öffnung der innerdeutschen Grenzen im November 1989 brachte schlagartig eine Änderung in der bestehenden Grenzlandsituation und erforderte zur Bewältigung der Verkehrsprobleme die kurzfristige Durchführung von zahlreichen Straßenbaumaßnahmen.
Im Rahmen der Verwaltungsreform 21 wurde das Straßenbauamt Kronach zum 31.12.2005 aufgelöst. Im Gegenzug (Behördenrochade) wurde das Wasserwirtschaftsamt Bamberg zum 01.01.2006 von Bamberg nach Kronach verlegt. Im Ämtergebäude Kronach wurde für den Fachbereich Straßenbau eine Servicestelle eingerichtet, die für eine Übergangszeit das operative Geschäft des Straßenbaus ortsnah erledigen soll.