B 999 Ortsumgehung Rödental

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B 999; B 4 Ortsumgehung Rödental, Entlastung der Ortslage Rödental



Allgemeine Informationen:

Mit dem Bau der Ortsumgehung Rödental werden die Ortsdurchfahrten von Rödental, Dörfles-Esbach und Coburg von extrem hohem Durchgangsverkehr der Staatsstraße 2202 entlastet. Die Ortsumgehung bildet das Herzstück des ca. 10 Kilometer langen Streckenzuges von der A 73 bei Rödental bis zur Landesgrenze Bayern / Thüringen und wird deshalb wesentlich zu einer optimalen Erschließung dieses Wirtschaftsraumes beitragen.Die bisherige Staatsstraße 2202 hat nach der Wiedervereinigung und durch den Bau der Autobahnverbindung von Lichtenfels über Coburg bis Suhl (A 73) erheblich an Bedeutung für den weiträumigen überörtlichen Verkehr gewonnen. Deshalb wird der zukünftige Straßenzug von der A 73 bei Rödental bis zur Landesgrenze Bayern - Thüringen zur Bundesstraße aufgestuft.

Die Ortsumgehung Rödental ist mit einer Länge von 5,4 Kilometern und ihren insgesamt 10 Brückenbauwerken eines der anspruchsvollsten Bundesstraßenbauprojekte in Oberfranken. Mit der 162 m langen Itztalbrücke und der 334 m langen Talbrücke Mönchröden werden zwei Großbrücken errichtet.

Die Ortsumgehung wird mit abwechselnden Überholmöglichkeiten durchgängig dreistreifig gebaut und soll nach Fertigstellung als Kraftfahrstraße betrieben werden. Alle Kreuzungen, auch die des land- und forstwirtschaftlichen Verkehrs, erfolgen aus Gründen der Verkehrssicherheit in jedem Fall höhenfrei.


Bauablauf:

Die Bauarbeiten begannen im Juli 2007 an der Brücke über die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Esbach und der Kreisstraße CO 17. Die Rodungsarbeiten an Fornbach und Itz sowie im Mönchrödener Forst (insgesamt ca. 20 ha) wurden bereits ab Februar 2007 durchgeführt und bis Frühjahr 2008 abgeschlossen.

Ebenfalls im Jahr 2007 wurden noch umfangreiche Vorwegmaßnahmen zur Erschließung des Baufeldes durchgeführt. Mit der Anlage von Baustraßen und einer Behelfsbrücke wird eine effektive und umfeldschonende Bauabwicklung sichergestellt.

Geotechnisch notwendige Vorschüttungen im Bereich der Itztalquerung erfolgten ab Herbst 2007 bis Ende 2008, damit Mitte 2009 der Bau der Itztalbrücke beginnen kann.
Im Mai 2009 erfolgte Vergabe und Baubeginn des mit ca. 11 Mio € größten Straßenbauloses WEST, das auch vier Brücken enthält.

Nachdem seit Frühjahr 2009 das Baufeld für die 334 m lange Talbrücke Mönchröden hergestellt wird, erfolgte im Juli 2009 die Ausschreibung dieser größten Brücke der Ortsumgehung.
Mit der anschließenden Ausschreibung und Vergabe des Straßenbauloses OST mit Bau der komplexen Anschlussstelle Rödental-Ost im Umgriff der Talbrücke Mönchröden ist die Ortsumgehung in allen Bereichen in Bau.
Ein erstes Teilstück von der St 2206 bis zur A 73 geht Mitte des Jahres in Verkehr, die Eröffnung der durchgehenden Strecke soll Ende 2011 erfolgen. Die Gesamtfertigstellung ist für 2012 geplant.


Kosten:

Die knapp 5,4 Kilometer lange Umgehungsstraße kostet rund 41,1 Millionen Euro, der Anteil der Baukosten beträgt ca. 35,9 Mio €, für Grunderwerb / Entschädigungen sind ca. 5,2 Mio € aufzuwenden.


Veranstaltungen und Termine:
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27.07.2012: Verkehrsfreigabe der Bundesstraße 4, Orstumgehung Rödental


Weitere Informationen:

Fernsehsender online, Berichte:
10.08.2012: srf-online_Rödental wird autofrei

31.07.2012: nec tv aktuell_Freie Fahrt zur Autobahn

30.07.2012: iTV im Kabelnetz_Rödental atmet auf

Animierte Videodarstellung:
Animierte Videodarstellung Talbrücke Mönchröden

Broschüren:
27.07.2012: Broschüre zur Maßnahme (8,28MB - Laden dauert etwas)

03.07.2009: Broschüre zur Maßnahme

Baustellenkamera:
Baustellenkamera Ortsumgehung Rödental