Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg - Energetische Sanierung der Mensa



Ausführungszeitraum:
Gesamtbaukosten:
Finanzierungsanteil:
2017-2018
714.000 €
45% - EFRE,
50% - Freistaat Bayern
5% - Ressort
Projektleitung:
Planung/ Ausführung:
Staatliches Bauamt Bamberg
n.n.

Planung

Die Baumaßnahme umfasst die energetische Sanierung der Mensa an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg. Saniert wird die äußere Gebäudehülle.

Die Baumaßnahme dient der Energie- und CO2-Einsparung.


Bauwerk - Baukonstruktion

Die Mensa (Gebäude 7) gehört dem Freistaat Bayern und wird ausschließlich für hochschulrelevante Veranstaltungen mit staatlichem Auftrag (Prüfungen, Ersatzvorlesungen usw.) sowie für die Verpflegung der Studenten genutzt.
Der 2- geschossigen Baukörper liegt im Einfahrtsbereich des Hochschulcampus und wurde im Jahr 1964 erbaut. Die Abmessungen (L/B/H) liegen bei ca. 33 x 33 x ca. 6 Meter und haben einem BRI von insgesamt 7.626 m3.

Die Tragstruktur bildet ein sichtbares Stahlbetonskelett mit einem Stützen- und Achsraster von 4,125 x 4,125 Metern. Die Raumhülle wird durch eine Pfosten- Riegel- Konstruktionen (Holz/ Stahl) mit großformatigen Schiebfenstern/ Festverglasungen sowie Brüstungselemente aus geschlossenen Holzpaneelen begrenzt. Die Fassade stammt noch aus der Bauzeit und besitz eine 2-fach Verglasung mit Nassverglasung. Anfang der 90-er Jahre wurde ein außenliegender Sonnenschutz angebracht. Dieser ist fest mit der Fassade verbunden.


Sanierungsmaßnahmen

Im Zuge der energetischen Sanierung werden die „verbrauchten“ Fassadenelemente durch eine moderne, thermisch getrennten Alu- Pfosten/ Riegel Konstruktion inklusive außenliegendem Sonnenschutz mit integrierter Steuerung ersetzt. Die U-Werte der neuen Bauteile erfüllen die Anforderungen an die aktuell geltende Energieeinsparverordnung. Im Bereich der Fensterelemente werden diese Vorgaben sogar um rund 15% übererfüllt.

Die Dachkonstruktion bleibt davon unberührt.


Bauwerk - Technische Anlagen

Die vorhandenen Heizkörper sind raumseitig an den Brüstungselementen befestigt. Vor dem Austausch der Fassade müssen diese zurückgebaut werden. Der Wiedereinbau erfolgt über entsprechende Konsolen.

Für die Sonnenschutzanlagen werden zentrale Steuerungen sowie Sonnen-, Wind- und Regenwächter erforderlich. Anschluss an den Blitzschutz/ Potential erforderlich.